Wer wir sind

Hier erfahren Sie mehr über den a.a.a. e.V., SuPortA, Care Together und unsere Förder*innen.


Care Together

Care Together bietet geflüchteten Menschen therapeutische und psychosoziale Unterstützung. Unser Ziel ist es, Versorgungslücken im Gesundheitssystem etwas zu reduzieren und Menschen zu unterstützen, die aufgrund von Flucht, Krieg und Verfolgung psychisch belastet sind.

 

 

Unser Angebot

Wir bieten Psychotherapie für Erwachsene, Kinder und Jugendliche, psychosoziale Beratung sowie ressourcenorientierte Gruppenangebote. Bei Bedarf arbeiten wir mit Sprachmittler*innen zusammen. Unsere Arbeit zielt darauf ab, die Ressourcen unserer Klient*innen zu stärken und sie dabei zu unterstützen, neue Perspektiven zu entwickeln und ihr Leben möglichst selbstbestimmt zu gestalten.

 

 

Unsere Haltung

Wir arbeiten kultursensibel und diskriminierungskritisch. Dabei verstehen wir Kultur als vielfältig, dynamisch und individuell. Unsere Angebote stehen geflüchteten Menschen unabhängig von Nationalität, sexueller Identität und Orientierung sowie politischer, religiöser oder ethnischer Zugehörigkeit offen. Für unsere Klient*innen sind alle Angebote kostenlos.

 

 

Unsere Ziele

Care Together setzt sich für eine bessere psychosoziale Versorgung von Menschen mit Fluchtgeschichte in und um Regensburg ein. Dazu gehören:

  • der Ausbau und die Sicherstellung psychosozialer Unterstützung
  • der Abbau von Barrieren beim Zugang zum Gesundheitssystem
  • die Sensibilisierung für die Versorgungssituation geflüchteter Menschen

Ein besonderer Fokus liegt auf der Unterstützung von Menschen, die durch Folter, Gewalt, Verfolgung oder Kriegserfahrungen psychisch stark belastet sind.

 

 

Unsere Zielgruppe

Unser Angebot richtet sich an Menschen mit Fluchterfahrung, die unter psychischen Belastungen leiden, zum Beispiel:

  • Schlafstörungen oder Albträume

  • Traurigkeit oder gedrückte Stimmung

  • belastende Erinnerungen

  • Konzentrationsprobleme

  • Ängste oder innere Unruhe

Aufgrund unserer Förderung können wir leider keine Personen mit Duldung bei uns anbinden – wir vermitteln aber gerne weiter und unterstützen das passende Angebot zu finden. Hierzu können Sie sich gerne per Mail unter caretogether@aaa-regensburg.de melden.

 

 

Wir sind ein gemeinnütziger Verein. Seit 1971 bieten wir Initiativen für Menschen mit Ein- und Zuwanderungshintergrund an. Wir treten für ein gleichberechtigtes Miteinander von Menschen in Regensburg ein. Für Gleichberechtigung einzutreten bedeutet, Diskriminierungen aller Art und besonders Rassismus zu bekämpfen.

 

 

Arbeitskreis für ausländische Arbeitnehmer

Seit 1973 darf sich der „Arbeitskreis für ausländische Arbeitnehmer“ als eingetragener Verein bezeichnen. Seitdem ist die Vereinsarbeit vom Engagement zahlreicher Ehrenamtlicher und Vereinsmitglieder geprägt. Unter den über 50 Vereinsmitgliedern sind zum Bespiel Engagierte aus den ersten Tagen zu finden, junge aktive Studierende und auch Neumitglieder, die schon sehr viel Lebenserfahrung mitbringen. Seit der ersten Zusammenkunft des Arbeitskreises 1971 hat sich im Verein viel getan. Das Angebot des Vereins umfasst neben der klassischen Hausaufgaben- und Freizeitbetreuung auch Nachhilfe und Sprachförderangebote sowie psychosoziale und therapeutische Angebote. In den letzten 50 Jahren hat sich auch in der Migrationsgesellschaft vieles verändert und doch hat es den Anschein, dass sich so manches politische und gesellschaftliche Artefakt nie verändern lässt; nicht so in unserem Verein: Im Juli 2014 hat die Mitgliederversammlung, nach einem einjährigen intensiven Diskussionsprozess, eine Namensänderung beschlossen.

 

 

Initiativen für Menschen mit Ein- und Zuwanderungshintergrund

Der a.a.a. bekommt einen Namenszusatz, sodass die historische Komponente gewahrt bleibt, nämlich der Name, den sich die Leute ausdachten, die ehrenamtlich Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfe für Kinder ausländischer Arbeitnehmer_innen angeboten haben. Der Namenszusatz „Initiativen für Menschen mit Ein- und Zuwanderungshintergrund“ spiegelt die Vielfalt dessen wider, was der Verein heute tatsächlich anbietet.

 

Hier gehts zur Vereinswebsite

 
 

In unserer Abteilung SuPortA hat der a.a.a. e.V. eine Anlaufstelle für geflüchtete Menschen aufgebaut, die soziale und psychologische Unterstützung benötigen. Der Name steht für „Soziale und Psychologische Anlaufstelle“ – und trägt gleichzeitig mehrere Bedeutungen in sich:

  • suporta (Rumänisch): „aushalten“

  • suporta (Portugiesisch): „unterstützt“

  • porta (Latein, Pl. übertragen): „Mittel, Wege“

Aus unserer langjährigen Arbeit mit geflüchteten Familien wissen wir: Psychologische Hilfe ist dringend nötig, aber schwer zugänglich. Die Sprachbarriere ist nur eine von vielen Hürden. Auch andere Einrichtungen – wie Asylberatungsstellen und Fachdienste – berichten von diesem Bedarf. Aus diesen Erfahrungen heraus hat die Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft (PSAG) die Bedarfe gebündelt und ein Konzept entwickelt. Mit einer Anschubfinanzierung der Sozialen Initiativen e.V. konnten wir 2021 die ersten Schritte gehen.

 

 

Bisherige Projekte bei Suporta
Sprachcafe

Im Rahmen des Aufbaus unserer Abteilung SuPortA wurden im a.a.a. gezielt mehrere traumasensible Angebote entwickelt, durchgeführt und nachhaltig etabliert. Dazu gehört das Sprachcafé in der Abteilung Weingasse, das einmal wöchentlich stattfindet und durch eine parallele Kinderbetreuung ergänzt wird. Das Sprachcafé basiert auf einem eigens entwickelten traumasensiblen Konzept und wurde speziell für Menschen konzipiert, die aus unterschiedlichen Gründen nicht an herkömmlichen Sprachkursen teilnehmen können. Es richtet sich an Deutschlernende mit und ohne erste Sprachkenntnisse und schafft einen geschützten, niedrigschwelligen Rahmen, in dem Lernen ohne Druck möglich ist. Jede Einheit widmet sich einem alltagsrelevanten Thema. Dabei kommen kreative Übungen, vielfältige Methoden sowie unterschiedliche Materialien zum Einsatz, die gezielt zum Sprechen anregen und individuelle Ausdrucksmöglichkeiten fördern. Ergänzt wird das Angebot durch praxisnahe Aktivitäten wie kleine Ausflüge in Regensburg, gemeinsames Einkaufen oder das Planen und Umsetzen kleiner Projekte. Diese stärken nicht nur die Sprachkompetenz, sondern auch Selbstwirksamkeit, Orientierung im Alltag und soziale Teilhabe.

 

 

SupPort!

Das Projekt SupPort fand zwischen August und Dezember 2024 statt. Es wurde konzipiert, um Kinder aus den Ankerzentren in Regensburg durch traumasensible Freizeitgestaltung zu unterstützen. Dabei fanden verschiedene Ausflüge wie beispielsweise zur Kinder- und Jugendfarm, zum Naturkundemuseum, zur Donau-Arena oder in die Boulderwelt statt. Durch das Angebot wurde den Kindern Spaß am Spiel ermöglicht und ihnen die Chance gegeben, im Sinne der Selbstwirksamkeit eigene Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln. Es wurden neue Interessen geweckt sowie das Selbstvertrauen der Kinder gestärkt, indem sie neue Orte und Spiele kennengelernt haben. Auch die Erfahrung von Selbstwirksamkeit und die Förderung von Ressourcen standen im Vordergrund. Bei 30 Ausflügen in und um Regensburg wurden insgesamt 95 Kinder aus Syrien, Armenien, Iran, Irak, Äthiopien, Ukraine und Tunesien erreicht. Das Projekt wurde von der Regierung Oberpfalz gefördert.

 

 

Projekt Suport kids! – Traumasensibles Spiel- und Sprachförderungsangebot

Das Projekt Suport kids! wurde von August 2024- Juli 2025 in Kooperation mit der Pestalozzi Grundschule umgesetzt. Zwei Mal pro Woche fanden unterschiedliche Angebote im Kreativ- Bewegungs- Musikbereich sowie zu verschiedenen Themen wie beispielsweise Emotionen und Grenzen statt. Zudem stand das spielerische, außerschulische Deutsch lernen im Vordergrund. Auch bei diesem Projekt war es unser Ziel, innerhalb eines sicheren, traumasensiblen und ressourcenorientierten Rahmens den Kindern die Möglichkeit zu geben sich auszuprobieren, Selbstwirksamkeit zu erfahren, soziale Kontakte zu stärken und Selbstvertrauen zu gewinnen. Zusätzlich zu dem wöchentlichen Angebot wurden Ausflüge ins Schwimmbad, zum JUZ Kontrast, zum Schlittschuhlaufen, in die Stadt etc. Veranstaltet. Das Projekt wurde von der Deutschen Postcode Lotterie und der Antenne Bayern hilft Stiftung gefördert.

 
 

AMIF (EU) – Kofinanziert von der europäischen Union

Logo AMIF EU

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration gefördert.

Logo Bayerisches Innenministerium

Sparkasse Regensburg

Logo Sparkasse Regensburg

Won-Buddhistischer Tempel

Logo Won-Buddhistischer Tempel Regensburg e.V.

Lions Club

Logos Lions Club und Castra Regina
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